Merkmale von Agroforstsystemen

Silvoarable Agroforstsysteme
bestehen aus Bäumen und Ackerkulturen
Die häufigsten Ausprägungen sind:
// Wallhecken/ Knicks
// Windschutzhecken
// Gewässerschutzstreifen
// Alley-Cropping-Systeme
(d.h. Baum- oder Strauchreihen, welche
zwischen den landwirtschaftlichen Kulturen
angebaut werden.)
// Forest Farming Systeme
(d.h. agroforstliche Systeme, bei denen
unter einem bestehenden oder neu
geschaffenen Baum- oder Waldbestand
schattenverträgliche Nutzpflanzen wie
Kräuter, Beeren oder Pilze kultiviert werden.)


Silvopastorale Agroforstsysteme
bestehen aus Bäumen und Tierhaltung
Die häufigsten Ausprägungen sind:
// Streuobstwiesen
// Halboffene Weidelandschaft
(d.h. ein Landschaftstyp, bei dem Weideflächen
mit vereinzelten Bäumen oder Baumgruppen
durchsetzt sind.)
// Waldweide
(d.h. ein Agroforstsystem, bei dem Nutztiere in
bewaldeten Flächen gehalten werden und dort
das Unterholz sowie natürliche Lichtungen
beweiden. Dadurch wird die Waldbewirtschaftung
mit der Tierhaltung kombiniert, was zur Vielfalt
und nachhaltigen Nutzung des Waldes beiträgt.


Agrosilvopastorale Agroforstsysteme
bestehen aus Bäumen, Ackerkulturen und Tierhaltung
Die häufigsten Ausprägungen dieser Systeme sind:
// Spanische Dehesa & Portugiesische Montado
(d.h. traditionell geprägte, halboffene Landschafts-
systeme in Südwesteuropa, bei denen weitläufige
Weideflächen mit vereinzelten, meist sommer-
grünen Eichen kombinert werden.)
// Subtropische Waldgärten
(d.h. vielfältig strukturierte agroforstliche Systeme in
subtropischen Regionen, bei denen Bäume, Sträucher,
Ackerkulturen und Nutztiere in mehreren Schichten
kombiniert werden.)
// Trüffelanbau mit Weidegänsen (d.h. ein kombiniertes
Sytem, bei dem Trüffelbäume kultiviert werden und
Weidegänse die Flächen beweiden zur Reduzierung von
Unkraut und Schädlingen und somit gleichzeitigen
Förderung des Wachstums der Trüffel.
